Passé composé oder imparfait: welche Vergangenheit im Französischen?
Das Französische hat zwei Vergangenheiten, wo das Deutsche im Alltag nur das Perfekt kennt. Die ganze Wahl ist eine Frage: ein einzelnes Ereignis, oder ein Hintergrund, der lief?
Das Französische hat zwei Vergangenheiten, wo das Deutsche im Alltag nur das Perfekt kennt. Die ganze Wahl ist eine Frage: ein einzelnes Ereignis, oder ein Hintergrund, der lief?
Das passé composé setzt einen Punkt: eine abgeschlossene Handlung. Das imparfait malt die Fläche: Zustand, Gewohnheit, das, was einfach lief.
Beschreibt der Satz einen einzelnen Schritt, ist es passé composé. Beschreibt er, wie es damals war, ist es imparfait.
Merkbild: das imparfait ist die Hintergrundmusik, die weiterläuft, das passé composé ist der einzelne Ton, der dazwischen erklingt.
Die Verbform ist hervorgehoben. Frag dich: Punkt oder Fläche? Dann deck den Grund auf.
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Passé composé beschreibt abgeschlossene, einmalige Ereignisse mit klarem Anfang und Ende. Imparfait beschreibt Hintergrundzustände, Gewohnheiten und andauernde Situationen ohne festen Zeitpunkt.
Weil oft eine andauernde Situation im Hintergrund (imparfait) durch ein plötzliches, abgeschlossenes Ereignis (passé composé) unterbrochen wird, wie in il pleuvait quand je suis sorti.
Ja, stell dir das imparfait als Hintergrundmusik vor, die einfach weiterläuft, und das passé composé als einen einzelnen, klar hörbaren Ton, der dazwischen erklingt.
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