Wie bildet man englische If-Sätze richtig?
Englische If-Sätze folgen einem festen Muster aus Zeitformen, das es im Deutschen so nicht gibt. Die ganze Regel ist: echte Möglichkeit oder reine Vorstellung?
Englische If-Sätze folgen einem festen Muster aus Zeitformen, das es im Deutschen so nicht gibt. Die ganze Regel ist: echte Möglichkeit oder reine Vorstellung?
Beim First Conditional ist die Bedingung realistisch, beim Second Conditional unwahrscheinlich oder erfunden. Jede Form paart eine Zeitform im if-Teil mit einer im Hauptsatz.
Das ganze System auf einen Blick. Links die Zeitform nach if, rechts die Form im Hauptsatz. Merk dir die Paare, der Rest folgt.
Im Second Conditional heißt es were für alle Personen: If I were you. In lockerer Umgangssprache hört man was, aber were ist die korrekte Form. Und: nach if steht nie will.
| Typ | if-Teil | Hauptsatz |
|---|---|---|
| First | Present Simple | will + Grundform |
| Second | Past Simple | would + Grundform |
Die Zeitformen sind hervorgehoben. Entscheide, ob real oder irreal, dann deck das Muster auf.
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Das First Conditional beschreibt eine realistische zukünftige Möglichkeit mit Present Simple und will. Das Second Conditional beschreibt etwas Unwahrscheinliches oder Erfundenes mit Past Simple und would.
Im Englischen ist es eine feste Regel, dass der if-Satz keine will-Form enthält, selbst wenn die Bedingung sich auf die Zukunft bezieht. Das will steht ausschließlich im Hauptsatz.
In formellem Englisch ja, if I were you ist die korrekte Form. In sehr lockerer Umgangssprache hört man gelegentlich was, aber für Prüfungen und formelles Schreiben solltest du were verwenden.
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